Optimierer
Ein PV-Optimierer, auch Leistungsoptimierer genannt, sitzt hinter einem einzelnen Solarmodul und regelt dessen Arbeitspunkt getrennt vom Rest des Strangs. Das lohnt sich dort, wo ein Schornstein, eine Gaube oder ein Baum einzelne Module verschattet, die sonst den Ertrag des ganzen Strangs mit nach unten ziehen.
Wann sich ein Optimierer rechnet
Ohne Optimierer bestimmt das schwächste Modul den Strom des gesamten Strangs. Fällt regelmäßig Schatten oder Schmutz auf dieselben Module, holt ein Optimierer dort Ertrag zurück. Er muss nicht an jedes Modul: Es genügt, die betroffenen Module damit auszustatten. Auf einem Dach ganz ohne Schatten ist der Zugewinn dagegen gering.
Der BRC Power Optimizer M600-M
Im Sortiment steht der BRC Power Optimizer M600-M von BRC Solar. Laut Hersteller verarbeitet er bis zu 600 W Modulleistung bei einer Eingangsspannung von 16 bis 70 V und ist für Systemspannungen bis 1.000 V ausgelegt. Das Gehäuse erreicht Schutzart IP68, der Betriebsbereich reicht von −40 bis +85 °C. Die Kommunikation läuft über die Stromleitung (PLC), überwachen lässt sich jedes Modul in der App des Herstellers. BRC Solar gibt 25 Jahre Garantie.
Eine Alternative bei stark verschatteten Dächern sind Mikro-Wechselrichter, die jedes Modul einzeln wandeln. Passende Solarmodule und das übrige PV-Zubehör stehen in eigenen Kategorien.