PV Installationsmaterial
Das PV-Installationsmaterial umfasst alles, was zwischen Modul, Wechselrichter, Speicher und Hausnetz verlegt wird: Solarkabel als Meterware, fertig konfektionierte Leitungen, Y-Verteiler und In-Line-Sicherungen für den Strang, Verbindungskabel für Speicher, MC4-Steckverbinder sowie das Werkzeug dafür. Die meisten Teile stammen von Stäubli, Athilex und Growatt.
Die Gruppen im Sortiment
Solarkabel als Meterware: Athilex-Leitungen der Bauart H1Z2Z2-K mit 4 und 6 mm² Querschnitt, jeweils in Rot und Schwarz, damit Plus und Minus auf dem Dach unterscheidbar bleiben. Die Hersteller geben sie für 1.500 V und Temperaturen von −40 bis +90 °C an. Dazu kommt eine grün-gelbe Leitung mit 16 mm² für den Potenzialausgleich.
Kabelkonfektion von Stäubli: In-Line-Sicherungen mit 15 und 20 A, die direkt in die Strangleitung gesteckt werden, Y-Verteiler in beiden Richtungen (zwei Stecker auf eine Buchse und umgekehrt), mit denen zwei Module an einem Eingang zusammengeführt werden, und eine fertig konfektionierte 4-mm²-Leitung mit 3 m Länge.
Steckverbinder von Stäubli: Stecker und Buchsen der Systeme MC4 und MC4-Evo 2 für Leiterquerschnitte von 4 bis 10 mm², Abzweigstecker für MC4-Evo 2 sowie Dichtkappen, die offene Stecker und Buchsen bis zum Anschluss verschließen.
Verbindungs- und Anschlusskabel für bestimmte Geräte: Kabelsets für die Speicher Growatt ARK (für die Wechselrichter-Baureihen MOD-XH, SPH und SPF) und SAJ BC2-HV1 sowie Schuko-Anschlusskabel mit 5 m Länge für Mikro-Wechselrichter von APSystems, Deye und Growatt (NEO 800 und NEO 1600M-X). Bei diesen Kabeln entscheidet die genaue Typbezeichnung des Geräts, nicht die Marke allein.
Werkzeug: Crimpzangen mit Einsätzen und Lokator, Abisolierzange, Kabelschere, Montageschlüssel, Drehmomentschlüssel und Prüfstifte für MC4 und MC4-Evo 2, alle von Stäubli.
Zwei Regeln für die Verkabelung
Erstens: Steckverbinder werden nur mit Gegenstücken desselben Herstellers und derselben Baureihe verbunden. Mechanisch passende Fremdpaarungen stellen den Kontaktdruck nicht sicher her. Zweitens: Der Querschnitt richtet sich nach Strom und Länge des Strangs. Ein größerer Querschnitt hält die Verluste auf langen Leitungen klein; das legt die Planung fest, nicht die Restrolle.
Beide Punkte sieht man einer fertigen Verbindung nicht an. Deshalb gehört das Werkzeug des jeweiligen Systems zur Bestellung, und die Stecker werden gecrimpt, nicht gelötet oder geklemmt.
Wohin es weitergeht
Alle Leitungen stehen gesammelt unter Solarkabel, das Crimp- und Montagewerkzeug unter Werkzeug für MC4-Steckverbinder. Schienen, Dachhaken und Klemmen stehen bei der Unterkonstruktion. Die PV-Komplettsets enthalten keine Solarkabel; sie kommen passend zum Leitungsweg von hier dazu.
ACTEC liefert das Material, übernimmt aber keine Installation. Den Anschluss der Anlage an das Hausnetz nimmt ein beim Netzbetreiber eingetragener Elektrofachbetrieb vor.
Für Photovoltaikanlagen und ihre wesentlichen Komponenten fällt unter den Voraussetzungen des § 12 Abs. 3 UStG keine Umsatzsteuer an. Ob sie vorliegen, geben Sie im Bestellvorgang an.
Häufige Fragen zum PV-Installationsmaterial
Wofür brauche ich einen Y-Verteiler?
Ein Y-Verteiler führt zwei Module parallel auf einen Eingang des Wechselrichters. Es gibt ihn in zwei Ausführungen, für die Plus- und die Minusseite: zwei Stecker auf eine Buchse und zwei Buchsen auf einen Stecker.
Wann ist eine In-Line-Sicherung sinnvoll?
Sie sichert einen Strang einzeln ab, etwa wenn mehrere Strings parallel geschaltet werden. Welcher Nennstrom passt, 15 oder 20 A, ergibt sich aus dem Datenblatt der Module und der Planung.
Welches Kabel passt zu meinem Speicher?
Die Verbindungskabel sind an eine Baureihe gebunden, etwa Growatt ARK für MOD-XH, SPH oder SPF. Maßgeblich ist die Typbezeichnung im Datenblatt des Speichers und des Wechselrichters.