Y-Verteiler & Sicherungen
Y-Verteiler und Abzweigstecker von Stäubli führen zwei parallel geschaltete Module oder Stränge auf eine Leitung zusammen, die Ströme addieren sich. In-Line-Sicherungen mit 15 und 20 A sichern den einzelnen Strang ab.
Sechs Bauteile von Stäubli im Steckverbindersystem MC4-Evo 2, alle für DC 1.500 V: zwei konfektionierte Y-Splitter, ein Abzweigstecker, eine Abzweigbuchse und In-Line-Sicherungen mit 15 und 20 A. Sie sitzen in der Strangleitung zwischen den Modulen und dem Wechselrichter.
Y-Splitter oder Abzweigstecker
Beide Bauarten führen zwei parallel geschaltete Stränge auf eine Leitung zusammen. Die Y-Splitter sind fertig konfektioniert, mit 6-mm²-Leitungen von 50 cm Länge. Abzweigstecker und Abzweigbuchse kommen ohne Leitung aus; laut Stäubli werden sie ohne Crimp- oder Drehmomentwerkzeug gesteckt. Jede Parallelschaltung braucht ein Paar, eines für Plus und eines für Minus: zwei Stecker auf eine Buchse und zwei Buchsen auf einen Stecker. Laut Datenblatt dürfen Abzweigsteckverbinder weder direkt an die Anschlussdosen des Wechselrichters gesteckt noch unter Last getrennt werden.
Wann eine Strangsicherung dazugehört
Die In-Line-Sicherungen tragen einen gPV-Einsatz, also eine Sicherung für Gleichstrom aus Photovoltaik, in einer 59 cm langen 6-mm²-Leitung. Ob ein Strang abgesichert werden muss, hängt davon ab, wie viele Stränge parallel laufen und welchen Sicherungswert das Moduldatenblatt nennt; nach diesem Wert richtet sich auch die Wahl zwischen 15 und 20 A. Den Summenstrom muss der Eingang des Wechselrichters zulassen.
Als Gegenstück sind laut Stäubli nur Original-Steckverbinder von Stäubli zulässig. Passende Stecker und Buchsen stehen bei den MC4-Steckverbindern, Leitungen als Meterware bei den Solarkabeln und die Montagewerkzeuge bei Crimpzangen und MC4-Werkzeug.