Smart Meter - Fronius

Speicher laden, Einspeisung begrenzen: Dafür muss der Wechselrichter wissen, wie viel Strom am Hausanschluss bezogen und eingespeist wird. Das misst ein Smart Meter; ein- und dreiphasige Zähler gibt es von Growatt, Fronius, SunGrow und SAJ.

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  • Fronius Smart Meter TS 65A-3 - 4,204,110,345
    Sparen Sie nachhaltig Geld und Energie mit dem Fronius Smart Meter TS 65A-3, indem Sie den Energieverbrauch in Ihrem PV-System visualisieren und optimieren. Diese intelligenten, bidirektionalen Stromzähler liefern schnelle, genaue und zuverlässige Daten, die die Grundlage für ein effizientes Energiemanagement bilden.
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Ein Smart Meter für die Photovoltaikanlage, auch Energiezähler genannt, misst am Hausanschluss, wie viel Strom gerade bezogen und wie viel eingespeist wird. Der Wechselrichter braucht diesen Wert, um den Speicher zur richtigen Zeit zu laden, die Einspeisung auf einen vorgegebenen Wert zu begrenzen, bis hin zur Nulleinspeisung, und Verbraucher wie eine Wallbox mit Überschuss zu versorgen. Wie diese Regelung abläuft, erklärt der Ratgeber Nulleinspeisung und Einspeisebegrenzung. Im Sortiment stehen Zähler von Fronius, Growatt, SAJ und SunGrow.

Nicht zu verwechseln mit dem Zähler des Messstellenbetreibers

Der Begriff Smart Meter steht im Alltag oft für das intelligente Messsystem, das der Messstellenbetreiber einbaut und abrechnet. Ob und wann bei Ihnen ein intelligentes Messsystem eingebaut wird, richtet sich nach dem Messstellenbetriebsgesetz; Auskunft gibt Ihr Messstellenbetreiber. Die Zähler hier ersetzen diesen Abrechnungszähler nicht. Sie sitzen zusätzlich im Zählerschrank oder in der Unterverteilung, meist auf der Hutschiene, und liefern ihre Messwerte größtenteils über RS485 an Wechselrichter oder Speicher.

Welcher Zähler zu welchem Wechselrichter passt

Die Kommunikation ist herstellerabhängig. Deshalb wird der Zähler passend zur Marke und Baureihe des Wechselrichters gewählt.

ZählerPhasenStrompassend zu
Fronius Smart Meter TS 65A-3dreiphasigbis 65 AFronius-Wechselrichter
Growatt SPM-Ceinphasig5 bis 60 AGrowatt-Wechselrichter
Growatt TPM-E (SDM630 v3)dreiphasigdirekt messend bis 100 AGrowatt-Speicher und -Wechselrichter (laut Kurzanleitung u. a. SPH)
Growatt DTSU 666 (3PH)dreiphasigdirekt messend bis 80 AGrowatt-Wechselrichter
SAJ DTSU 666 80A 3Phdreiphasigbis 80 ASAJ-Wechselrichter
SunGrow DTSD1352-C/1dreiphasig6 A, über StromwandlerSunGrow-Wechselrichter (Anschluss laut Hersteller per RS485)

In Deutschland ist der dreiphasige Hausanschluss üblich; ein einphasiger Zähler wie der Growatt SPM-C passt zu einphasigen Wechselrichtern. Beim SunGrow DTSD1352 sind die Stromwandler laut Hersteller nicht im Lieferumfang. Der Growatt TPM-E ist laut Datenblatt mit Growatt-Speichern und -Wechselrichtern kompatibel.

Smart Meter einbauen

Ein Smart Meter wird im Zählerschrank oder in der Unterverteilung verdrahtet. Der Einbau gehört in die Hand eines Elektrofachbetriebs, der in das Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist (§ 13 Abs. 2 NAV). ACTEC liefert den Zähler, installiert ihn aber nicht. Die Schutzarten reichen von IP20 (SunGrow) über IP51 (Growatt) bis IP54 (SAJ), die Betriebstemperatur beim SAJ-Zähler von −40 bis +60 °C. Es gelten die Garantiebedingungen der Hersteller.

Die passenden Geräte stehen bei den Hybrid-Wechselrichtern und im Wechselrichter-Sortiment, Überwachungszubehör wie Dongles im Zubehör für Wechselrichter. Wer den Überschuss ins Auto laden will, braucht zusätzlich eine Wallbox mit Solarintegration.

Wie Zähler, Wechselrichter und Speicher in einer Anlage zusammenkommen, zeigt die Seite PV-Anlage planen.

Häufige Fragen zum Smart Meter für PV-Anlagen

Brauche ich für meine PV-Anlage einen Smart Meter?

Für Speichersteuerung, die Begrenzung der Einspeisung bis zur Nulleinspeisung und das Überschussladen in der Regel ja. Ohne Zähler kennt der Wechselrichter den Verbrauch im Haus nicht.

Passt jeder Smart Meter zu jedem Wechselrichter?

Nein. Die Kommunikation ist herstellerabhängig. Wählen Sie den Zähler, den der Hersteller Ihres Wechselrichters für die Baureihe vorsieht.

Ist ein Smart Meter Pflicht?

Für das intelligente Messsystem des Messstellenbetreibers regelt das § 29 MsbG, unter anderem bei mehr als 6.000 kWh Jahresverbrauch und bei Anlagen über 7 kW installierter Leistung; eingebaut wird es vom Messstellenbetreiber. Der Smart Meter der PV-Anlage, um den es hier geht, ist ein zusätzlicher Zähler: Er ist in der Regel die Voraussetzung für Speichersteuerung, Einspeisebegrenzung und Überschussladen.

Ersetzt der Smart Meter meinen Stromzähler?

Nein. Der Abrechnungszähler des Messstellenbetreibers bleibt. Der Smart Meter der PV-Anlage misst zusätzlich und liefert die Werte an Wechselrichter und Speicher.

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