MC4-Steckverbinder
Kupplungsstecker und Kupplungsbuchsen von Stäubli in den Systemen MC4 und MC4-Evo 2 für 4 bis 6 mm² und 10 mm², dazu einzelne Crimpkontakte und Dichtkappen. Stecker und Buchse immer aus derselben Bauart wählen.
MC4-Steckverbinder verbinden Solarmodule untereinander und den Strang mit dem Wechselrichter. Hier stehen Kupplungsstecker und Kupplungsbuchsen von Stäubli für Leiterquerschnitte von 4 bis 6 mm² und 10 mm², in den Stecksystemen MC4 und MC4-Evo 2, dazu einzelne Crimpkontakte und Dichtkappen.
MC4 oder MC4-Evo 2
Beide Stecksysteme kommen von Stäubli; MC4-Evo 2 ist die neuere Baureihe. Ein Stecker wird immer mit einer Buchse derselben Bauart verbunden. Gemischte Paarungen, auch mit Steckern anderer Hersteller, sind laut Stäubli nicht zulässig: Sie halten zwar mechanisch, stellen den Kontaktdruck aber nicht sicher her. Welches System an einer Anlage sitzt, steht auf dem Anschlusskabel des Moduls oder im Datenblatt des Wechselrichters.
Querschnitt und Kabeldurchmesser
Jeder Steckverbinder ist für einen Leiterquerschnitt und einen Bereich des Kabelaußendurchmessers gebaut, zum Beispiel 4 bis 6 mm² bei 5 bis 6 mm Durchmesser. Beides steht in der Artikelbezeichnung. Den Durchmesser Ihres Kabels nennt dessen Datenblatt; passt er nicht zum Steckverbinder, sitzt die Kabelverschraubung nicht dicht. Für mehrere Anschlüsse auf einmal gibt es ein Set mit zehn Paaren MC4-Stecker und -Buchse für 4 bis 6 mm².
Crimpen, nicht löten
Die Kontakte werden gecrimpt, mit dem Werkzeug des jeweiligen Systems. Crimpzangen, Abisolierzange und Montageschlüssel stehen bei den Crimpzangen und dem MC4-Werkzeug, die Leitungen bei den Solarkabeln. Dichtkappen verschließen offene Stecker und Buchsen, etwa an einem nicht belegten Eingang. Um Stränge parallel zu schalten oder einzeln abzusichern, gibt es Y-Verteiler und In-Line-Sicherungen.
Wie Solarkabel und MC4-Stecker zusammenpassen, erklärt der Ratgeber Solarkabel und MC4-Stecker.